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Vereinsanschrift:

Schönhausen-Chor Krefeld
Gabriele Schulten
Kreuzbergstr. 119
47800 Krefeld

Tel.: 02151 / 59 54 83

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Aktuell




Westdeutsche Zeitung vom 10. Mai 2010

Schönhausen-Chor: Lob Gottes in drei Sprachen
von Michaela Plattenteich

Ein außergewöhnliches Konzert, geprägt von Eindrücken einer England-Reise, bot der Schönhausen-Chor seinen Zuhörern.

Krefeld. Ein stimmungsvolles Konzert in drei Sprachen bescherte der Schönhausen-Chor seinen Zuhörern in der Alten Kirche. Auf Deutsch, Englisch und Latein ertönten Lobgesänge aus dem Alten und Neuen Testament.

Bei einer Reise nach England im vergangenen Jahr hatte der Chor die Vielfalt der dortigen Kirchenmusik näher kennengelernt und sich Anregungen für das eigene Konzertprogramm geholt. So gab es als Auftakt zwei Vertonungen des 150. Psalms.

Der gleiche Psalm erklang mal lebhaft und mal feierlich

Während die Version des zeitgenössischen Komponisten Bob Chilcott sehr lebhaft und rhythmisch gestaltet ist, greift die Fassung aus dem 19. Jahrhundert von Charles Villiers Stanford die traditionelle Form des feierlichen liturgischen Psalmengesangs auf.

Auch den Psalm 100 „Jauchzet dem Herrn, alle Welt!“ bekam das Publikum in zwei Sprachen und Kompositionen zu hören. Neben der Fassung von Stanford, dem „englischen Brahms“, erklang der Lobpreis auf Deutsch von Mendelssohn-Bartholdy.

Speziell für den „Evening Service“, wie in der anglikanischen Kirche der Abendgottesdienst genannt wird, vertonte Stanford ein wunderschönes „Magnificat“, das der Chor im Ausdruck besonders differenziert gestaltete. Durch unterschiedliche Aufstellung der Sängerinnen und Sänger erzielte Chorleiter
Hee Ju Lee
Joachim Neugart immer wieder andere Klangerlebnisse, die durch die gute Akustik des Raumes unterstützt wurden.

Wie durch eine entsprechende Aufstellung auch der Inhalt eines Stücks betont werden kann, zeigte sich bei einer zeitgenössischen Vertonung des „Pater noster“ von Max Baumann. Der Chor stellte sich um die Zuhörer herum, hob so die Bedeutung des gemeinsamen Gebets hervor. Ein erfrischendes Hörerlebnis war auch eine kleine, sehr rhythmische Improvisation.

Das abwechslungsreiche Programm wurde durch das virtuose Orgelspiel der koreanischen Musikerin Hee Ju Lee bereichert. Sie erwies sich nicht nur als einfühlsame Begleitung, sondern zeigte auch mit Solostücken ihr Können. Ein jazziges jubelndes „Gloria“ aus der „Mass of Children“ von John Rutter beschloss das Konzert, das die Vielfalt des kirchenmusikalischen Abendlobs auf hohem Niveau vorstellte.





Praise the Lord!

Psalmen 100 und 150 – Abendlob

8. Mai 2010, 20 Uhr
Alte Kirche Krefeld
 
Am Samstag, 8. Mai 2010 um 20 Uhr lädt der Schönhausen-Chor Krefeld zu einem Konzert in die Alte Kirche in Krefeld ein.
 
Dieses Konzert stellt in Anlehnung an das Abendlob der Anglikanischen Kirche zunächst Vertonungen der Psalmen 100 und 150 von  Bob Chilcott, Charles Villiers Standford und Felix Mendelssohn-Bartholdy vor. Höhepunkt eines jeden „Evening Services“ ist jedoch das „Magnificat“, hier wiederum exemplarisch vorgestellt in einer mächtigen Komposition von Charles Stanford, der Ende des 19. Jahrhunderts als Organist und Chorleiter in Cambridge wirkte.
 
Die für die Begleitung des Chores ideal im Chorraum positionierte Vleugels-Orgel der Alten Kirche wird gespielt von der jungen koreanischen Organistin Hee Ju Lee.

Kartenreservierung

 


Konzert am 16. Mai 2009 in St. Gertrudis, Krefeld-Bockum

Der Schönhausen-Chor beim Haydn/Blomenkamp-Konzert am 16.05.2009

Schönhausen-Chor gibt Joseph Haydn die Ehre

Für die Sängerinnen und Sänger des Schönhausen-Chores gab es nach der Rückkehr von der erfolgreichen Konzertreise nach England keine Pause: Denn anlässlich des 200. Todestages von Joseph Haydn sang der Chor mit großem Erfolg die letzte und kühnste seiner großen Messen, die „Harmoniemesse“. Diese Messe wird in Haydns Werkverzeichnis als sein letzes großes Werk geführt - entstanden 1802, sieben Jahre nach Abschluss seines Sinfonie-Schaffens und noch nach den großen Oratorien. Fachleuten sehen sie deshalb auch als Gipfel und Resümee von Haydns Kompositionskunst als Sinfoniker und als Schöpfer von Vokalwerken an. Ihre Besonderheit zeigt sich nicht nur in dem für die damalige Zeit großen Orchester mit voller Bläserbesetzung, die der Messe auch ihren Namen gab. Auch in ihrer kühnen Harmonik und Formsprache weist sie über alles bis dahin Bekannte hinaus.

NRW-Erstaufführung von Thomas Blomenkamp als Kontrast

Joachim Neugart und Thomas Blomenkamp
Joachim Neugart
und Thomas Blomenkamp
Wie Haydns Musik bei ihrer Uraufführung im September 1802 als modern und ungewohnt empfunden wurde, so ging es den über 200 Zuhörern sicher auch mit der „Missa brevis“ für gemischten Chor und Bläserquintett von Thomas Blomenkamp, die Joachim Neugart mit dem Schönhausen-Chor zu Beginn des Konzertes präsentierte. Diese Messe war erst wenige Tage zuvor im Freiburger Münster uraufgeführt worden und stammt von einem Musiker, der als einer der prominentesten Komponisten seiner Generation gilt. Das Publikum bedachte den anwesenden Komponisten und die ausführenden Chorsänger und Instrumentalisten nach dieser NRW-Erstaufführung mit großem Applaus.

Wie immer hatte der Schönhausen-Chor ausgesuchte Gesangssolisten verpflichtet: Sabine Schneider, Angela Froemer, Lothar Blum und Achim Hoffmann wirkten bei der Haydn-Messe mit. Es spielte das Neusser Kammerorchester unter der umsichtigen Gesamtleitung von Joachim Neugart.

Rheinische Post vom 18.05.2009

Schönhausenchor vereint
Blomenkamp und Haydn

VON MOJO MENDIOLA
 
Unter den Chorfenstern von Gustav Fünders in St. Gertrudis nahm der Schönhausen-Chor Aufstellung, um im Jahr des 150. Geburtstags der Kirche zwei Messen zu singen. Zum Auftakt gab man die Missa Brevis, die Thomas BIomenkamp erst letztes Jahr geschrieben hatte - für vierstimmigen Chor und ein Bläserquintett. Dabei ist ihm eine Komposition gelungen, die durch strahlende Helligkeit besticht und hier so auch umgesetzt wurde. Indem man die Instrumente wie Stimmen und die Stimmen wie Instrumente führte, erreichte man einen Zusammenklang von bemerkenswerter Schönheit und Eindringlichkeit.
   Die teilweise recht langen Phrasen überwiegend in hohen Lagen zu singen, dürfte eine besondere Herausforderung füir die Schönhauser gewesen sein und geriet im Sanctus auch in die Nähe des Schrillen, wurde aber im Agnus Dei von unten wieder solide aufgefangen und gestützt, so dass am Ende ein überwältigender Eindruck blieb.
    Nach der Umbaupause führte man gemeinsam mit dem Neusser Kammerorchester Joseph Haydns Missa B-Dur auf. Und auch dieses zeitweise geschmähte und selten gespielte Werk ist von solcher Freude durchdrungen, dass BIomenkamps Stück sich als ideale Einstimmung fur die so genannte Harmoniemesse erwies. Haydns großes Spätwerk bot einiges an Ungewohntem.
So kamen den Solostimmen hier keine langen
Ein Zusammenklang von
bemerkenswerter
Schönheit
und Eindringlichkeit

EinzeIauftritte zu, denn der Komponist hatte auf die Wirkung der unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten von zwei, drei und vier Stimmen gesetzt. Sabine Schneider (Sopran), die in Krefelder Kirchen bestens bekannte Angela Froemer (Alt), Lothar Blum [Tenor) und Achim Hoffmann (Bass) konnten vorzüglich damit umgehen und harmonierten in jeder Hinsicht glänzend.
   Zu nahtloser Verschmelzung brachte Dirigent Joachim Neugart auch seinen Chor und das Orchester. Meisterlich verdichtete der vereinte Klangkörper die Elemente aus Romantik und Barock und die gelegentlich heftigen Wechsel von Ruhe und Temperament zu einem akzentuierten, aber bruchlosen Fließen religiöser Freude. Geradezu grandios gelang das ungestüme und beschwingte Benediktus, in dem sich Haydn einen für seine Zeit unsakralen Freudentaumel gegönnt hatte, der dem heutigen Hörer zum Glück nicht mehr so unpassend, sondern eher ansteckend erscheint. So konnte man im Publikum sehr viele Füße im Takt wippen sehen. Und nach einem gemessenen Agnus Dei und einer hymnischen Abschlussbitte um Frieden wollte der Applaus dann auch minutenlang kein Ende nehmen.






Schönhausen-Chor auf Konzertreise in England
 
Offizieller Besuch anlässlich des Jubiläums der Städtepartnerschaft Krefeld-Leicester
Im Mai 1969 wurde die Partnerschaft zwischen Krefeld und der englischen Stadt Leicester besiegelt. Gut zwei Jahre später gab der Schönhausen-Chor im Oktober 1971 sein erstes Konzert in Krefelds „Twin City“. In der Kirche St James the Greater erklangen unter der Leitung von Prof. Helmut Kahlhöfer Werke von Schütz, Bach, Brahms und Mendelssohn.
 
Im Jahre 2009 feiert die Städtepartnerschaft 40jähriges Jubiläum, und wieder machte sich der

Lord Mayor Manjula Sood und
Gabriele Schulten
Schönhausen-Chor auf den Weg über den Kanal, um Leicester zu besuchen und das Jubiläum dort am 14. April mit einem Konzert zu begehen. Wie schon 1971 wurde St James the Greater für den Auftritt des Chores ausgewählt. Der Chor bot wieder ein A-cappella-Programm, diesmal mit ausgesuchten Werken englischer und deutscher Komponisten dar.
 
Von den damals aktiven Sängerinnen und Sängern sind heute nur noch Sopranistinnen Erika Engels und Hildgard Nothers dabei. Aber alte Kontakte zum Leicester Bach Choir, der seinerseits auch schon in Krefeld zu hören war, konnten wieder aufgefrischt werden und waren bei der Vorbereitung der Konzertreise sehr nützlich. Schönhausen-Chor-Vorsitzende Gabriele Schulten steht schon seit Monaten mit Nicki Little, „Secretary“ des Leicester Bach Choir, in regem Telefon- und Mail-Kontakt. Hilfreich zur Seite standen natürlich auch die Städte Krefeld und Leicester.

Nach ihrem Konzert vor etwa 200 begeisterten Zuhörern waren die Sängerinnen und Sänger von Lord Mayor Manjula Sood, der Oberbürgermeisterin von Leicester, zum Empfang ins Rathaus eingeladen. Manjula Sood kommt aus Indien und ist das erste asiatische Oberhaupt einer Stadt in Großbritannien. 

Evensong in der Norwich Cathedral
Noch unter dem Eindruck der Erlebnisse in Krefeld’s Partnerstadt Leicester – nach einem hoch gelobten Jubiläumskonzert mit anschließendem Empfang im Rathaus - ging die Konzertreise des Schönhausen-Chores weiter in die historische Metropole Norwich an der mittelenglischen Ostküste. Dort wurde ihm die große Ehre zu Teil, den „Choral Evensong“ in einer der ältesten und größten englischen Kathedralen zu gestalten. Diese tägliche Abendliturgie hat eine 900jährige Tradition, ist vergleichbar mit der katholischen Vesper und wird in England meist von den berühmten Knabenchören musikalisch gestaltet. Entsprechend streng waren auch die Anforderungen an den deutschen Gastchor: Der liturgische Ablauf einschließlich Eingangs- und Schlussprozession war genau festgelegt, die Aufstellung im Chorgestühl war natürlich zunächst ungewohnt, und alle Texte mussten natürlich englisch gesungen werden. Aber dank intensiver Vorbereitung durch Chorleiter Joachim Neugart konnte der Chor auch in dieser Situation eine gute Figur machen und die Krefelder Heimat würdig vertreten.
 
Konzert in mittelalterlicher Klosterkirche von Binham Priory
Am Freitag folgte auf dem Weg zum nächsten Auftritt zunächst bei sonnigem Frühlingswetter ein Angebot zur Entspannung im berühmten Herrenhaus Blickling Hall mit seiner großen gepflegten Gartenanlage. Dann aber stand ein weiteres A-cappella-Konzert in der Kirche der mittelalterlichen Klosteranlage der Binham Priory auf dem Programm. Bei dieser Anlage aus dem 11. Jahrhundert erhebt sich inmitten der Ruinen des ursprünglichen Klosters nur die teilweise erhaltene Kirche über die umliegende eher ländliche Gegend. In deren herrlicher Akustik konnte das Programm mit Werken überwiegend englischer und deutscher Komponisten bis in alle Feinheiten gestaltet werden. Für die Chormitglieder besonders interessant waren die vielfältigen Gespräche mit den englischen Zuhörern bei einem Glas Wein nach dem Konzert. Die Gäste zeigten sich als ausgesprochen kundig und interessiert an den aufgeführten Werken. Manche hatten sehr aufmerksam auch Unterschiede in Aufführungspraxis und der Interpretation besonders der bekannten Werke englischer Komponisten wie etwa Bob Chilcott und William Walton festgestellt.
 
Die Konzertreise fand seinen tollen Abschluss mit einer Bootstour im Nationalpark der Norfolk Broards nordöstlich von Norwich bevor es mit Bus und Fähre zurück in die Heimat ging.








Nächste Konzerte:



8.Mai 2010
Alte Kirche Krefeld


Kartenreservierung



13.Juni 2010
Kreuzkirche Meerbusch-Lank
Volkslieder-Programm



6.November 2010
Friedenskirche Krefeld
Rossini-Stabat Mater


Der Schönhausen-Chor Krefeld sucht für die anstehenden Projekte  engagierte und erfahrene Chorsänger.

Wenn Sie Lust am Singen haben, über eine gute Stimme und langjährige Chorpraxis verfügen, dann freuen wir uns auf Sie.

Wir bieten Ihnen neben einer Stimmbildung im Rahmen der Probenzeiten und der Mitwirkung bei unseren regelmäßigen Auftritten im In-und Ausland eine Mitgliedschaft in unserer Chorgemeinschaft, gerne auch zunächst zur Probe.

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